Hallo Pablo,
dieser Ausdruck
\( \lim_{n \rightarrow \infty} \left( P(P(A) - \epsilon < h_n(A) < P(A) + \epsilon \right) = 1 \)
sagt in der Tat folgendes aus:
Je öfter der Zufallsversuch wiederholt wird, das heißt je größer n wird, desto wahrscheinlicher liegt die relative Häufigkeit des Versuchsausgangs A in der \( \epsilon \)-Umgebung der theoretisch zu erwartenden Wahrscheinlichkeit.
Man will damit meinen, dass für beliebig kleine \( \epsilon > 0 \) ein \( N \) existiert, sodass \( P(A) - h_n(A) < \epsilon \) für alle \( n \geq N \), beziehungsweise, dass die Wahrscheinlichkeit der Gültigkeit dieser Aussage immer größer wird, sprich immer näher an der \( 1 = 100 \% \) liegt.
Der Ausdruck beinhaltet also einen gewissen Konvergenzbegriff für Zufallsvariable, nämlich jenen der "fast sicheren Konvergenz" (*).
MfG
Mister
PS: (*)
https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_gro%C3%9Fen_Zahlen ,
https://de.wikipedia.org/wiki/Konvergenz_%28Stochastik%29#Fast_sichere_Konvergenz