Doof wenn man sich nicht auf die Lösungen verlassen kann.
Man sollte, mit gebotenem Takt, den Musterlösungsschreiber (oder zumindest -verteiler) darauf hinweisen, dass seine Zahlen Banane sind. Sonst wird der nächste Jahrgang wieder damit behelligt.
Verwendete Zahlen in meiner Lösung:
2,5758 steht für das 99,5-%-Quantil der Normalverteilung
3,25 steht für 99,5-%-Quantil der t-Verteilung mit 9 Freiheitsgraden *)
23,6 steht für 99,5-%-Quantil der Chiquadrat-Verteilung mit 9 Freiheitsgraden **)
1,73 steht für 0,5-%-Quantil der Chiquadrat-Verteilung mit 9 Freiheitsgraden ***)
*)
Als Lösung der Gleichung
\(\displaystyle \int \limits_{-\infty}^{b} \; \frac{\Gamma\left(\frac{9+1}{2}\right)}{\sqrt{9 \pi} \; \Gamma\left(\frac{9}{2}\right) \sqrt{\left(1+\frac{t^{2}}{9}\right)^{9+1}}} \; \text{d}t = \frac{995}{1000} \)
nach b (Wilrich/Henning: Formeln und Tabellen der angewandten mathematischen Statistik. Springer, 1987, S. 41).
**)
Als Lösung der Gleichung
\(\displaystyle \int \limits_{0}^{b} \; \frac{x^{9/2-1} \; e^{-x/2}}{2^{9 / 2} \; \Gamma\left(\frac{9}{2}\right)} \; \text{d}x =\frac{995}{1000} \)
nach b (Wilrich/Henning, S. 38).
***)
siehe eins drüber (Der Tabellenwert auf S. 460 ist falsch; man hat in der "dritten, völlig neu bearbeiteten Auflage" eine Tabelle von 1950 abgedruckt, die sich ihrerseits auf eine Tabelle von Pearson 1922 stützte, und dabei falsch gerundet. Die Lösung ist numerisch nicht einfach. Den Namen des Zweitautors von 1950 hat man 1987 auch falsch abgeschrieben.)