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Hallo liebe Community,

neue Technologien haben die Macht Vieles zu ändern.

Durch KI-Systeme sind die gestellten Fragen auf der Stacklounge rapide zurückgegangen.

⚠️ Im Jahr 2025 waren es nur 12 Fragen auf der Stacklounge.

Daher haben wir uns entschieden, nach der Helplounge nun auch die Stacklounge zu schließen, auch wenn die Entscheidung schwer fällt.

Wir werden versuchen, bestehende Inhalte statisch vorzuhalten.


PS: Interessant „If everyone uses AI instead of forums, what will AI train on?“ – Model Collapse wird wahrscheinlich verhindert, indem man die KI-Systeme zukünftig auch mit eigenen Benutzer-Diskussionen trainiert.

geschlossen: News
von mathelounge
Avatar vor von 19 k

Bei wie vielen Fragen im Jahr schließt die Mathelounge?

Eine bessere Frage wäre, ob es soweit kommen muss, dass die Mathelounge schließt oder ob es Modifikationen in Bezug auf die Ausrichtung gibt die das verhindern.

Letztendlich ist das wie in der Automobilindustrie. Wenn die Firmen nicht auf die Kundenbedürfnisse eingehen oder andere ausländische Firmen dieses Bedürfnis besser decken, muss man sich nicht wundern, dass der Staat Million an Subventionen raushauen muss, weil Deutschland es sich einfach nicht leisten kann wenn der bedeutenste Industriezweige kränkelt und abstirbt.

Ein eher statisches Board wird gegen eine Live-Unterstützung einer KI kaum eine Chance haben, es sei denn das Board hat andere signifikante Vorteile, wie z.B. besseres Fachwissen.

Die Sache ist doch längst durch: Januar 2025: 189 Fragen, Januar 2026 bisher: 12 Fragen.

Vielleicht sollte man zu einem ‚hybriden‘ kuratierten Forum übergehen?

Also etwa so: jede Frage wurd automatisch durch eine KI beantwortet mit Status ‚nicht überprüft’. Wenn durch Helfer verifiziert dann Status ‚überprüft‘.

Die Sache ist doch längst durch: Januar 2025: 189 Fragen, Januar 2026 bisher: 12 Fragen.

Vielleicht sollte man zu einem ‚hybriden‘ kuratierten Forum übergehen?

Also etwa so: jede Frage wurd automatisch durch eine KI beantwortet mit Status ‚nicht überprüft’. Wenn durch Helfer verifiziert dann Status ‚überprüft‘.

Ich bezweifel, dass man mit deinem Ansatz mehr Interesse weckt hier Hilfe zu erhalten.

Ich hab es ja seit Anfang des Forums für falsch gehalten, sich nur auf Schüler zu konzentrieren die Hilfe suchen. Ich denke man muss das etwas anders denken.

Mathecoach: Wie hebt man das Fachwissen der mathelounge? Was genau muss man anders denken?

Wie hebt man das Fachwissen der mathelounge?

Ich selber habe oft betont das ich selber keine Mathematik studiert habe, sondern Mathe nur grundlegend in meinem Studium vorkam. Daher habe ich kein so großes Wissen was die Mathematik betrifft.

Wenn man also das Fachwissen der Personen die hier momentan agieren (mich eingeschlossen) nicht erhöhen kann, bleibt doch nur eine logische Alternative oder nicht?

Was genau muss man anders denken?

Das habe ich bereits angedeutet. Ich halte es verkehrt nur Schüler und Studenten als Zielgruppe zu definieren. Denn die werden auch nicht das Fachwissen erhöhen.

Ich halte es verkehrt nur Schüler und Studenten als Zielgruppe zu definieren. Denn die werden auch nicht das Fachwissen erhöhen.

Die Alternative?

Da gibt es schon Mathe planet für die anspruchsvolleren Sachen (und die kompetenteren Mitglieder).

Und auch die verkümmern seit langem.

Die Mathelounge wird über kurz oder lang eingestellt oder verbleibt als Spielwiese/Diskussionsgruppe für diejenigen Alteingesessenen, die manchmal aus Neugier hereinschauen, ob jemand ein schönes Problem (für das er KEINE Hilfe braucht) eingestellt hat.

Der Drops ist gelutscht.

Wo steht eigentlich geschrieben, dass das Forum nur Schüler und Studenten als Zielgruppe hat? Das sind nun einmal überwiegend diejenigen, die "aktiv" Mathematik "betreiben". Und der ein oder andere Nicht-Schüler bzw. Nicht-Student hat sich ja auch schon hierher verirrt. Insofern ergeben deine Ausführungen oder "Bedenken" keinerlei Sinn in meinen Augen. Die eigentliche Frage von Roland wird damit auch nur sehr oberflächlich beantwortet, denn auch alle anderen Personengruppen werden doch sicherlich eher zur KI greifen.

Allerdings haben die letzten Monate und Jahre (solange bin ich noch gar nicht dabei) sehr deutlich gezeigt, dass das Fachwissen mancher "bester Mathematiker" einfach kein vernünftiges Fachwissen ist. Des Weiteren glaube ich auch nicht, dass ein besseres Fachwissen ein signifikanter Vorteil wäre, da es den meisten Leuten, die das Forum nutzen, vollkommen egal ist, ob jemand mit ihnen vernünftig die Lösung erarbeiten möchte oder nicht. Der Großteil ist zufrieden, wenn es irgendwo eine - im besten Fall abschreibfertige - Lösung gibt. Da reicht dann auch das geringere Fachwissen eines MC, der diesen Leuten genau das bietet. Wo liegt nun also der genaue Vorteil von mehr Fachwissen? Nirgends.

Da ergeben die Ausführungen von user26605 schon etwas mehr Sinn: Warte ich in einem Forum Minuten, vielleicht Stunden oder sogar mehrere Tage auf eine Antwort oder schildere ich der KI mein Problem und bekomme direkt innerhalb weniger Sekunden oder Minuten mein Ergebnis? Im Forum weiß ich genauso wenig, ob die gegebenen Antworten richtig sind. Auch da haben sich in den letzten Jahren viele Oberflächlichkeiten und Ungenauigkeiten aufgetan. Da bringt dann auch ein Reputationssystem keine nennenswerte Transparenz, wenn ein solches Werkzeug entweder gar nicht oder nicht vernünftig genutzt wird (man denke mal an schlechte Antworten, die dennoch einen Daumen bekamen, aus welchen Gründen auch immer). Bei der KI weiß ich allerdings, dass sie mit der Zeit besser wird. Beim Menschen zweifle ich daran.

Die Frage ist also, welche nennenswerten Vorteile man überhaupt noch liefern oder einbringen kann. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis der Großteil der Leute sich lieber mit einer KI unterhalten möchte als mit einem menschlichen Gegenüber. Andererseits wird es aber sicherlich auch immer einen Teil geben, die menschlichen Kontakt bevorzugen.

Also etwa so: jede Frage wurd automatisch durch eine KI beantwortet mit Status ‚nicht überprüft’. Wenn durch Helfer verifiziert dann Status ‚überprüft‘.

Es gab doch mal den Versuch, uralte Fragen automatisiert mit Hilfe einer KI zu beantworten. Irgendwie ist daraus nichts mehr geworden. Ich hätte ehrlich gesagt aber auch gar kein Interesse daran, KI-Antworten auf Richtigkeit zu überprüfen. Ich erarbeite lieber gemeinsam mit der Gegenseite die Lösung eines Problems. Der Anteil derer, die daran ernsthaftes Interesse haben, war aber schon immer recht gering.

Eine KI stellt auch wenigstens nicht so dumme Rückfragen wie "Was ist dein konkretes Problem ?", "Was hast du schon versucht ?", "Wo sind deine Ansätze ?"

Je genauer man der KI sein Problem schildert, desto größer wird wohl die Wahrscheinlichkeit sein, dass auch etwas Vernünftiges dabei herumkommt. Solche Rückfragen sind also nicht dumm, sondern notwendig, insbesondere dann, wenn von Seiten der Fragesteller nur unzureichende Informationen kommen.

Ein Schüler, der den Scheitelpunkt einer Parabel bestimmen soll, aber noch keine Berührung mit der Differentialrechnung hatte, wird mit einer Ableitung und einem Extrempunkt herzlich wenig anfangen können. Deshalb sollte man zumindest als menschlicher Helfer wissen, von welchem Wissensstand man denn überhaupt ausgehen kann.

Und wo wir gerade beim Verhalten von KI sind: Eine KI behandelt die Nutzer auch nicht von oben herab mit dummen und unangebrachten Kommentaren.

Solche Rückfragen sind also nicht dumm

Das ist mir völlig klar. Mein Beitrag war aus der Sicht eines potentiellen Fragestellers geschrieben.

Ein Schüler, der den Scheitelpunkt einer Parabel bestimmen soll, aber noch keine Berührung mit der Differentialrechnung hatte, wird mit einer Ableitung und einem Extrempunkt herzlich wenig anfangen können. Deshalb sollte man zumindest als menschlicher Helfer wissen, von welchem Wissensstand man denn überhaupt ausgehen kann.


Und darin unterscheidest du dich von einer KI. Du fragst das, weil du keine Zeit damit verschwenden willst eine Antwort zu erzeugen die nicht hilft und auf die du dann zu hören bekommst: "das kenne ich noch nicht". Die KI schreibt einfach was. Und wenn es nicht passt schreibt sie in wenigen Sekunden was neues mit einem anderen Ansatz.

Um auf dein Beispiel einzugehen: ChatGPT hat mir den Scheitelpunkt einer quadratischen Funktion unter Nutzung der Ableitung berechnet und selbstständig angeboten, es auch auf andere Arten zu rechnen/erklären.

Dieses Problem ließe sich aber umgehen, wenn man von Anfang an direkt mitteilt, was man möchte, was man weiß und was man schon versucht hat. Und das funktioniert auch bei einer KI und eine KI kann sicherlich auch bei der eigenen Fehlersuche helfen.

Das Problem sind hier also diejenigen, die ihre Fragen stellen und deswegen weisen einige (zum Glück gibt es den ein oder anderen, der das tut) auf mangelhafte Fragen hin, anstatt auf gut Glück eine passende Antwort zu liefern. Es bleibt dennoch die Frage, inwiefern ein Mensch da mehr Vorteile bietet als die KI, zumindest aus Sicht der Hilfesuchenden.

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