Das wird in der Oberstufe mit einem Hypothesentest gemacht.
Die Wahrscheinlichkeit von ZZ ist 1/4 = 0.25
Der Erwartungswert liegt bei 100 Würfen bei 25. Die Standardabweichung bei ca. 4.330.
Nahezu alle beobachteten Experimente sollten im 3-Sigma-Bereich stattfinden. D.h. ich erwarte
Die absolute Häufigkeit im Bereich
3 * 4.33 ≈ 13
[25 - 13, 25 + 13] = [12, 38]
und die relative Häufigkeit im Bereich
[12, 38]/100 = [0.12, 0.38]
Schreibe ich dass geornet für deine Werte von n auf erhalte ich
n = 10^2 ; [0.1200961894, 0.3799038105]
n = 10^3 ; [0.2089208081, 0.2910791918]
n = 10^4 ; [0.2370096189, 0.2629903810]
n = 10^5 ; [0.2458920808, 0.2541079191]
D.h. mit wachsendem n wird das Intervall, in dem die relative Häufigkeit von Doppelzahlen immer kleiner und stabilisiert sich damit um die theoretische Wahrscheinlichkeit.
Dank digitaler Hilfmittel müssten Schüler heute die zwei Münzen nicht mehr selber 100.000 Mal werfen, sondern sie bemühen einfach eine Simulationsapp oder coden sich eine im Informatikunterricht selber. In meinem Studium war eine der Aufgaben im 1. Semester, einen Zufallszahlengenerator zu programmieren und diesen mithilfe von Simulationen zu testen.
Im weiteren Verlauf der Vorlesung mussten wir unseren Generator dann benutzen, um andere Programmieraufgaben zu erfüllen. Z.B. Warteschlangenprobleme lösen.