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Aufgabe:

Untersuchen Sie die folgenden Mengen auf Existenz von Infimum, Supremum, Minimum und Maximum und bestimmen Sie gegebenenfalls die Werte.
(i) \( M_{2}=\left\{x \in \mathbb{R}:(x-1)^{2}<4\right\} \)
(ii) \( M_{3}=\left\{x \in \mathbb{R} \backslash\{-2\}: \frac{1-x}{x+2} \in \mathbb{N}\right\} \)

Problem/Ansatz:

i) war kein Problem, aber bei ii) weiß ich nicht recht, wie ich anfangen soll.

Avatar von

Fasse {1-x)/(x+2} als Funktionsterm auf.

Also ich habe mir jetzt ĂŒberlegt, dass die Menge M3 = {-1/2, - 1, -5/4 
} ist, damit kann ich weiter arbeiten. Das Supremum = Maximum= -1/2, das Infimum ist -2 (kein Minimum).

Das das Infimum richtig ist muß ich wohl durch Widerspruch zeigen, oder?

4 Antworten

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\(\frac{1-x}{x+2}\) lĂ€sst sich umschreiben in \(\frac{3-(2+x)}{x+2}\)=\(\frac{3}{x+2}-1\), und das ist nur ganz selten eine natĂŒrliche Zahl. Es muss nĂ€mlich x+2 ein Teiler von 3 sein.

Avatar von 56 k 🚀

Ich komme mit Umformung von:

\( \frac{1-x}{x+2} \) = n

auf

x = \( \frac{1-2n}{1+n} \)

So habe ich ja auch fĂŒr n = 1, 2 etc. die ersten Werte fĂŒr x berechnet.

Es gibt also unendlich viele Elemente in der Menge M3. Die Werte sind offensichtlich monoton fallend fĂŒr wachsendes n, also ist das Maximum=Supremum der Menge -1/2.

Es ist auch klar, dass kein Minimum existiert und das Infimum wohl -2 ist. An dem sauberen Beweis, das es kein grĂ¶ĂŸeres Infimum geben kann knabber ich noch.

Ich denke ja an einen Widerspruch mit âˆˆ Methode, wenn das Infimum  a > -2 wĂ€re dann mĂŒĂŸte ich fĂŒr n groß genug doch kleiner werden können. Macht der Gedanke Sinn?

Ich wĂŒrde "unendlich oft" (abzĂ€hlbar unendlich oft) nicht als "ganz selten" bezeichnen.

Es muss nÀmlich x+2 ein Teiler von 3 sein.

Das ist auch eher fragwĂŒrdig.

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\(M_3\) ist Menge aller Folgenglieder einer bestimmten Folge. Diese Folge erhÀltst Du durch Umstellen nach \(x\). Wenn Du die Folge erstmal hast, kannst Du mit den SÀtzen zu Folgen (Konvergenz, BeschrÀnktheit) daran gehen.

Avatar von 11 k

Mit der aufzĂ€hlenden Darstellung kannst Du schlecht Nachweise fĂŒhren. Wie schon gesagt, setze \(\frac{1-x}{x+2}=n\), stelle nach \(x\) um und erhalte die Folgendarstellung \(x_n=...\), mit der Du weiterarbeiten kannst.

Dann erhÀltst Du das richtige Ergebnis (nicht das aus der Antwort von Gast...).

Mit der aufzĂ€hlenden Darstellung kannst Du schlecht Nachweise fĂŒhren.

Willst du diese Behauptung immer noch aufrecht erhalten, wenn die Menge nur ein oder zwei Elemente enthÀlt?

Ich bezog mich natĂŒrlich auf die vom FS gefundene Darstellung.

Korrektur/ErgÀnzung zu

Dann erhÀltst Du das richtige Ergebnis (nicht das aus der Antwort von Gast...).

Es gibt mehrere Darstellungen des Folgenglieds, die von Gast... angegebene ist auch eine (richtige).

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Untersuchen Sie die folgenden Mengen auf Existenz von Infimum, Supremum, Minimum und Maximum und bestimmen Sie gegebenenfalls die Werte.

(i) \( M_{2}=\left\{x \in \mathbb{R}:(x-1)^{2}<4\right\} \)

(ii) \( M_{3}=\left\{x \in \mathbb{R} \backslash\{-2\}: \quad\dfrac{1-x}{x+2} \in \mathbb{N}\right\} \)

(i) war kein Problem, aber bei (ii) weiß ich nicht recht, wie ich anfangen soll.

Die Beschreibung von \(M_3\) verschleiert die Beschaffenheit der zugehörigen Elemente. Ein möglicher Anfang ist: $$\begin{aligned} \dfrac{1-x}{x+2}&=\dfrac{n}{1}\\[15pt] \dfrac{1-x}{3}&=\dfrac{n}{1+n} \end{aligned}$$Stelle das nun zunÀchst nach \(x\) um.

Avatar von 27 k

Das verstehe ich nicht. Der Bruch soll ja eine natĂŒrliche Zahl sein,

n/(n+1) ist sicher keine natĂŒrliche Zahl und wie man fĂŒr x nur im Nenner 1 einsetzen kann und im ZĂ€hler nicht, verstehe ich auch nicht.

Hier mal meine vollstĂ€ndige Umstellung: $$\begin{aligned} \dfrac{1-x}{x+2}&=\dfrac{n}{1}\\[15pt] \dfrac{1-x}{3}&=\dfrac{n}{1+n}\\[15pt] 1-x&=\dfrac{3n}{1+n}\\[15pt] 1-\dfrac{3n}{1+n}&=x\\[15pt] \dfrac{1-2n}{1+n}&=x\\[15pt] \end{aligned}$$ Der ursprĂŒngliche Bruch (erste Zeile, linke Seite) soll nach der Angabe eine natĂŒrliche Zahl sein. Das Umstellen nach \(x\) soll die Beschaffenheit der Elemente von \(M_3\) erhellen.

n/(n+1) ist sicher keine natĂŒrliche Zahl...

Meistens nicht, das muss es auch nicht und das habe ich auch nicht behauptet.

...und wie man fĂŒr x nur im Nenner 1 einsetzen kann und im ZĂ€hler nicht, verstehe ich auch nicht.

Das habe ich nicht gemacht. Ich habe die Angabe in eine VerhĂ€ltnisgleichung ĂŒbersetzt und dann die jeweiligen ZĂ€hler zu den Nennern addiert, um eine Gleichung mit nur einem x im ZĂ€hler zu erhalten.

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y = (1 - x) / (x + 2) wobei x âˆˆ ℝ \ {- 2} und y âˆˆ â„• gelten soll.

Wir lösen nach x auf

x = (1 - 2·y)/(y + 1) = - 2 + 3/(y + 1)

Was passiert jetzt mit x, wenn du fĂŒr y natĂŒrliche Zahlen einsetzt?

Avatar von 495 k 🚀
Bitte die Aufgabe richtig ĂŒbernehmen.

Danke. Habe das korrigiert.

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