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Wie komme ich auf die Zahl 19?

Wie geht dieses Zahlenrätsel

6  6  6  6  6  6 = 19

Welche Rechenzeichen müssen zwischen die Sechsen geschrieben werden, um auf das Ergebnis zu kommen?

 

von

3 Antworten

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Hi, wenn man nur die Rechenzeichen einsetzen darf, gibt es keine Lösung. Habe mal alle Möglichkeiten durchlaufen und aufsteigend nach Ergebnis sortieren lassen: http://pastebin.com/KHUZrWUk

Es muss "es gibt keine Lösung" als Antwort oder Klammern setzen zugelassen sein, um diese Aufgabe lösen zu können.

von 1,6 k

Vielen Dank für Deine Hilfe! Die Aufgabe war für meine Tochter in der dritten Klasse gestellt. Der Paukerin sollte man einen zwischen die Hörner geben! Gruß Gunnar.

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in der 3. Klasse geht es mit Sicherheit noch nicht um irgendwelche Klammersetzungen !

Es handelt sich lediglich um eine für das Kopfrechnen beliebte Kettenaufgabe, mehr nicht.


Somit ist die Lösung auch einfach:

6 * 6 + 6 : 6 + 6 + 6 = 19


Sonnige Grüße

von

Hmm, aber in der 3. Klasse macht man doch bestimmt schon Punkt-vor-Strichrechnung?

Ist schon 8 Jahre her, weiß ich nicht mehr :).

Dennoch.....wird die Anwendung der Punkt-vor-Strich-Regel nicht explizit in der Aufgabenstellung verlangt, kann man Kettenaufgaben getrost der Reihenfolge nach berechnen.

Meine Antwort stimmt schon, keine Sorge !

Bei mir sogar noch länger ;)

Das wundert mich, eigentlich müsste explizit angegeben werden, dass die Punkt-vor-Strich-Regel nicht gilt. Ansonsten wäre das ganze a) mathematisch falsch und b) didaktischer Blödsinn (erst das eine beibringen dann das andere).

Das deine Antwort trotzdem "richtig" ist im Sinne des Aufgabenstellers räum ich dir aufgrund meines mangelnden Vetrauen ins Schulsystem ein ;).

Mit der Zeit, wird der Fragesteller somit noch lernen, dass man Klammern müsste

(6 * 6 + 6) : 6 + 6 + 6 = 19

Wenn ich mich mal einmischen darf :) :

Soweit ich mich bei mir als auch bei meinem Bruder erinnern kann, gibt es in der dritten Klasse das 1x1, allerdings keine Rechengesetze. Das heißt, einfache Aufgaben wie 2+3*2 werden von links nach rechts runtergerechnet, wo hindessen unsereins das ganze mit Punkt vor Strich lösen würde.

Finde diesbezüglich das Schulsystem total bescheuert. Genauso wie diese Schreibtechnik. "Schreiben nach hören" oder so ähnlich. Die Kinder lernen  die Wörter zu schreiben wie sie sie hören ohne eine Verbesserung, um sich dann wieder umzugewöhnen und wieder neu zu lernen. Totaler Blödsinn.

Muss auch sagen: Habe bis Februar einer 3.Klässlerin Nachhilfe in Deutsch und Mathe gegeben. Manche Aufgaben habe ich selber nicht verstanden, wie kann man dann von einer Grundschülerin erwarten, dass die Aufgaben Sinngemäß bearbeitet werden. Abgesehen davon, dass das Mädchen weit weg vom richtigen schreiben, lesen und rechnen war, wie es sonst eine 3.Klässlerin hätte können müssen.

Meine Meinung dazu:

Das Rechnen ohne Klammern und P-v-S-Regel ist doch lediglich ein zeitlich begrenzter Zwischenschritt, um das Einmaleins in Form von Multiplikation und Division möglichst schnell und flexibel zu verinnerlichen.  Dass dafür Kettenaufgaben ideal sind, liegt in der Natur der Sache. Beherrscht man dann vielleicht am Ende der dritten Klasse beispielsweise einen schnellen Wechsel zwischen den vier Grundrechenarten, kann man doch gut auf diesem erreichten Niveau aufbauen, ohne dass sich ein Schüler dabei überfordert fühlen muss.

Vergleiche hinken, dennoch: Jeder Violinschüler erlernt zunächst in einer meist grottenschlechten Form die Grundelemente der schwierigen Bogenführung. Haben die sich langsam gesetzt, kann man anfangen zu differenzieren, um sich nun auf der vorhandenen Minibasis weiterzuentwickeln. Klar muss man dann wieder umlernen, umdenken und sich neu orientieren. Dennoch finde ich, dass Umwege oder selbst vermeintlich falsche Schritte manchmal wichtig sind, um einfacher ans Ziel zu gelangen bzw. um zumindest die richtige Richtung einzuschlagen.

Natürlich macht das Sinn zuerst die Grundrechenarten draufzuhaben, um sich dann mit dem Rest zu beschäftigen. und so sollte es dann auch sein. In der dritten Klasse verlangt auch niemand große Rechenregeln zu beherrschen. Wenn ich das unter Vorbehalt sagen darf: Die meisten Kinder kommen nicht mal mit einfach + und - Aufgaben im 100er-Bereich klar bzw. sind nicht sicher darin.

Es ist ja auch vollkommen richtig zuerst mit Grundschritten und dann mit den Ausschweifungen und Feinheiten anzufangen. Allerdings trifft das, finde ich, nicht auf jeden Bereich zu. Mathe ja, Musikinstrument ja, und hier kann man noch etliche andere Gebiete aufzählen..alleine kochen gehört in diese Kategorie.

Funktioniert aber einfach nicht in jedem Gebiet.

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Es gibt eine Lösung:

6:6+6-6+6+6+6
von
Eine 6 zuviel ;).

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