Hier der wichtige Fakt, der dir weiterhilft:
Ist \(f\) eine reelle Funktion und periodisch mit Periode \(p\), dann ist die reelle Funktion \(g\), gegeben durch \(g(x)=c\cdot f(ax+b)\) mit Konstanten \(a,b\) und \(c\), periodisch mit Periode \(\frac{p}{a}\).
Ohne dir das jetzt im Detail zu beweisen, wieso gilt das? Das \(c\) ist eine vertikale Streckung der Funktion, das macht an der Periode nichts. Das \(b\) verschiebt den Funktionsgraph um \(\frac{b}{a}\) nach links bzw. rechts, das macht an der Periode auch nichts. Das \(a\) jedoch sorgt dafür, dass das Argument innerhalb von \(f\) um einen Faktor \(a\) schneller eine Periode durchläuft. Dadurch wird die Periode mit Größe \(p\) also um einen Faktor \(\frac{1}{a}\) kürzer, und das ist unser Ergebnis.
Mit dem Wissen bewaffnet, dass die Sinusfunktion eine Periode von \(2\pi\) besitzt, solltest du es jetzt schaffen, oder?
Hier eine Visualisierung zum selber rumspielen. Ich habe die Periode für dich markiert, damit du experimentell sehen kannst, dass nur \(a\) die Länge der Periode verlängern kann: